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Digitalstandort Europa

Gastbeitrag auf Springer Professional

China und die USA haben Europa in Fragen der Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) überrundet. Unter den 15 größten digitalen Unternehmen sitzt keines in Europa. Die Risikobereitschaft und das unternehmerische Denken sind hier anders als beispielsweise in der USA. Über die letzten fünf Jahre haben europäische Pensionskassen 1,7 Milliarden in Venture Capital investiert. Pro Quartal investieren ausländische Investoren aus der USA oder China ein Vielfaches dieses Betrags. Kein Wunder, dass Europa in der Digitalisierung hinterherläuft.

„Die Amis bauen ihre Flugzeuge beim Fliegen“, sagt ein Sprichwort. In Europa ist eher Zurückhaltung und passive Beobachtung das Credo. Dieses Nichtstun stellt aber das größte Risiko dar – denn sobald ein neues Geschäftsmodell uns am Markt bedrohlich wird, fehlen uns passende Antworten darauf. Der raketenhafte Aufstieg Amazons hat das sehr gut gezeigt. Europäische Unternehmen sollten also sehr viel daransetzen, dass das im B2B-Sektor nicht genauso verläuft. Dabei hätten wir in Europa sehr gute Voraussetzungen: Innovation wird großgeschrieben, die Infrastruktur ist gut, die bisherige Entwicklung stabil, die deutsche Ingenieurskunst etwa wird weltweit geachtet. Was also hält uns zurück?

Gemeinsam mit meinem Interim Manager Kollegen Siegfried Lettmann gebe ich einen Denkanstoß, wie Unternehmen sich positionieren können, ohne gleich disruptive Geschäftsmodelle erfinden zu müssen. Hier geht es zum Gastbeitrag auf Springer Professional.

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